Was machst Du eigentlich bei medpex – Andreas?

Andreas, was machst Du eigentlich bei medpex?

Zu meinen Hauptaufgaben gehören die Weiterentwicklung des ERP-Systems sowie die Weiter- und Neuentwicklung von Client-Anwendungen mit Anbindung an das ERP-System. Bei allem was ich entwickle ist es mir wichtig das Feedback der Endanwender zu berücksichtigen.

Vorwiegend betreue ich die C#-Anwendung TotalScan. Das ist eine Scananwendung, mit der verschiedene Anwendungsfälle abgedeckt werden.  So ist beispielsweise vor kurzem das Zusatzmodul Dispatch Scan hinzugekommen, welches für den Abgangsscan, das heißt für das Scannen der ausgehenden Pakete, verwendet wird. Ein Bestandteil ist dabei auch die Scananwendung für den Grußkartendruck. Dieser wird für den Versand unserer „Für Dich-Boxen“ benötigt, bei denen der Kunde einen individuellen Grußkartentext verfassen kann, den die Anwendung mittels eines Barcodes eindeutig der entsprechenden Bestellung zuordnet. Ein weiters aktuelles Projekt ist die Entwicklung einer Scananwendung für die Pharmazie zur pharmazeutische Kontrolle. Diese Neuentwicklung war notwendig, da die Anwendung bisher auf dem Classic Client basierte, welcher in der neuen Navision-Version entfällt.

Was gefällt Dir bei medpex?

Vor allem gefällt mir die Abwechslung der Aufgaben. Ich bin sowohl in der Front-End-Entwicklung (spezielle Clients mit ERP-Anbindung) als auch in der Back-End-Entwicklung (Erweiterung unseres ERP-System für unsere speziellen Anforderungen) tätig. Abgesehen vom fachlichen Teil sind die Kollegen super und es herrscht ein gutes, lockeres Arbeitsklima, in dem man sich auch privat austauschen kann.

Was war Dein erstes Projekt bei medpex?

Mein erstes Projekt war die Entwicklung eines Schnittstellenservers, der unser ERP-System an unsere Fördertechnik in der Logistik anbindet. Über diese Schnittstelle werden Auftragsdaten aus Navision heraus gesendet, damit die Fördertechnik weiß, an welche Stationen die Kommissionierkiste laufen muss. Zu jeder befahrenen Station werden dann Status-Updates zur Auftragsverarbeitung empfangen, welche dann von der Schnittstelle an Navision weitergeleitet und dort verarbeitet werden. Für die Realisierung dieses Projekts habe ich in etwa zwei Monate gebraucht; die größte Herausforderung war es dabei, zukünftige Erweiterungen an den Datensatzdefinitionen zum Senden und Empfangen von Nachrichten einfach und flexibel umsetzen zu können. Da ich zuvor noch keinerlei Berührungspunkte mit Logistikprozessen hatte, war dies ein super Einstiegsprojekt, da ich mich vorrangig auf die technische Komponente konzentrieren konnte, während die Teamkollegen die fachliche, logistische Seite mit der Navision-Anbindung abgedeckt haben.

Wie sieht ein klassischer Tag bei Dir aus?

Mein Tag beginnt mit einem Blick auf unser Scrum-Board, auf dem der aktuelle Stand unseres Sprints dargestellt wird. Somit verschaffe ich mir einen schnellen Überblick. In der morgendlichen Kaffeepause mit den Kollegen, die schon fast eine Art Ritual ist, starten wir locker in den Arbeitstag. Dabei tauschen wir uns nicht nur über unsere Arbeit, sondern auch über private Sachen aus, wodurch wir eine starke Teambindung haben. Gegen 10:15 Uhr haben wir unser Daily-Scrum-Meeting zusammen mit dem Product Owner. Hier sprechen wir über unsere Fortschritte und mögliche Probleme bei den einzelnen Tasks. Im Anschluss arbeite ich intensiv an meinen Tasks bis sie erledigt sind bzw. gereviewt werden können. Dann suche ich mir einen weiteren, offenen Task aus dem aktuell geplanten Sprint. Wer hierbei welchen Task übernimmt, organisieren wir selbstständig im Team, wodurch jeder Entwickler seine eigenen Präferenzen und Stärken einbringen kann.